Christus und die Samariterin, 1580. H. 9 Z., Br. 12 Z. Die späteren Abdrücke haben die Adresse: Pietro Bertelli for. Derselbe Gegenstand, Copie nach C. Cort u. F. Zucchero, wird ebenfalls dem Augustin beigelegt. H. 13 Z. 2 L., Br. 17 Z.
Der Teufel säet Unkraut auf dem Felde. H. 7 Z., Br. 7 Z. Die ersten Abdrücke von der ganzen Platte sind sehr selten, später wurde die Platte in zwei Stücke zerschnitten.
Die heil. Jungfrau mit dem Kinde, welches einen Apfel hält, AGO. CA. I, Pietro Stefanoni for. H. 5 Z. 8 L., Br. 4 Z. Dieses ist das einzige geätzte Blatt des Künstlers, und in ersten Abdrücken vor Stefanoni’s Adresse. Auf der sehr täuschenden Co- pie fehlt der Name Carracci’s.
Carracci, Augustin.
Die heil. Jungfrau, nach Ligozzi, 1580, der Maria von Medicis gewidmet. H. 7 Z. 6 L., Br. 6 Z.
Dieses ist eines der vollkommensten Blätter des Meisters, sowohl in der Zeichnung als im Stiche. Man hat davon eine ganz genaue Wiederholung von der Gegenseite, aber man weiß nicht, welches das Original ist.
Die heil. Jungfrau mit dem Kinde auf dem Schoß am Fuße eines Baumes. A. C. I. 1595. H. 11 Z. 5 L., Br. 8 Z. 2 L.
Gori und mehrere Andere eignen dieses Blatt dem Agostino zu, Bartsch aber sagt, dass es F. Bricci, nach der Erfindung dieses Mei- sters gestochen hat.
Die Geburt der heil. Jungfrau, nach A. del Sarto, H. 8 Z. 10 Br. 13 Z.
Dieses Blatt ist ohne Namen des Stechers, aber nach Bartsch sicher von Carracci. Es ist in guten Abdrücken selten.
Die heil. Familie, 1507. H. 8 Z. 5 L., Br. 6 Z. 3 L. Augustin hat dieses Blatt nach eigener Zeichnung gestochen, zur Zeit seiner größten Kraft.
Die Madonna della Seggiula, nach Rafael. H. 15 Z. 5 L., Br. 12 Z.
Die heil. Familie mit dem Agnus Dei, nach demselben, H. 17 Z. 8 L., Br. 7 Z. 2 L.
Die späteren Abdrücke haben die Adresse: Donati Rascioti form.
Jesus Christus, die heil. Jungfrau, Johann der Täufer und die 12 Apostel, eine Folge von 15 Bl. H. 4 Z., Br. 2 Z. 3 L.
Die Figuren wurden auf 5 Platten gestochen, jede zu drei Fi- gu ren.
Giulio Caccia Major, 1577. H. 15 Z. 6 L., Br. 10 Z. 6 L.
Dieses Blatt wird dem Augustin beigelegt, es hat aber seinen Namen nicht.
St. Hieronymus auf ein Knie hingestreckt, in der einen Hand das Crucifix, in der andern einen Stein haltend. Aug. Caracci faciebat. — P. — S. — F. (Petri Steffanoni formis.) H. 14 Z. 2 L., Br. 10 Z.
Dieses Blatt hat der Künstler in den letzten Jahren seines Le- bens gestochen, doch hinterließ er die Platte unvollendet. Ludwig Carracci liess sie jedoch unter seinen Augen von F. Bricci vollen- den. Man hat von dieser Platte zweierlei Abdrücke. Die ersten, äußerst seltenen, sind von der Platte, wie sie Augustin hinterließ, nämlich mit dem unvollendeten linken Arm und Bein des Heiligen, was auch mit der einen Hälfte des Löwenkupfes der Vall ist. Die zweiten Abdrücke sind von der vollendeten Platte gezogen, mit den Namen und Inschriften.
Die büssende Magdalena, 1531. H. 3 Z. 4 L., Br. 2 Z. 8 L. Die büssende Magdalena in der Wüste auf den Knien in einem Buche lesend. 1508. H. 6 Z., Br. 4 Z. 8 L.
Dieses Blatt, das Einige dem Augustin Carracci zueignen, ist die Copie eines Ungenannten nach einer Figur aus dem Blatte mit Pan und Amor; die ersten Abdrücke haben Orlandi’s Adresse, in den zweiten steht statt dieser die des Andreae Vaccario und die Jahrzahl 1604.
St. Magdalena in der Wüste weinend. H. 7 Z. 9 L., Br. 6 Z. 6 L.
Dieses Blatt, das Einige dem Augustin zueignen, ist wahrschein- lich nach demselben von F. Bricci gefertigt.
St. Malachias, Bischof von Irland. H. 9 Z., Br. 6 Z. 3 L.
Ohne Zeichen und sehr selten.
St. Paul erweckt don Eutichus, 1583. AN. CAM. IN. (Antonius Campo invenit.) — Pietro Stefanone for.; rechts: Ago, Car. f, H. 9 Z. Br. 6 Z. 8 L.
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_nAVVAAAAcAAJ