Christus begegnet dem Petrus vor den Thoren Roms. Mit der Inschrift: DOMINE QUO VADIS. — EO ROMAM ITERUM CRUCIFIGI, nach Rafael. Mit großer Sorgfalt gestochen; H. 13 Z. 0 L.

Christus begegnet dem Petrus vor den Thoren Roms. Mit der Inschrift: DOMINE QUO VADIS. — EO ROMAM ITERUM CRUCIFIGI, nach Rafael. Mit großer Sorgfalt gestochen; H. 13 Z. 0 L., Br. 13 Z. 7 L.

Die Erschaffung der Eva, nach Mich. Angelo; H. 7 Z., Br. 8 Z.

Die heil. Jungfrau wäscht dem Jesuskinde die Füße, die eine Frau abzutrocknen bereit ist. Ein Engel giesst das Wasser aus; nach J. Romano, ohne Zeichen des Stechers; H. 12 Z. 6 L., Br. 14 Z. 6 L.

Dieselbe Darstellung mit einigen Veränderungen von der Gegenseite; H. 9 Z. 2 L., Br. 6 Z. 5 L.

Die Pieta, nach Mich. Angelo’s plastischem Werke in St. Peter; H. 9 Z. 10 L., Br. 0 Z. 3 L.

Bacchus von Tigern gezogen und von Satyren und Bacchanten begleitet, nach Einigen nach Julius eigener Erfindung, nach Andern nach P. del Vaga’s Zeichnung; H. 5 Z., Br. 8 Z. 2 L.

Ein junger Held hält neben seinem Pferde eine nackte Frau, um- geben von andern Weibern und Amoren, nach Bonasone’s Er- findung; H. 8 Z. 7 L., Br. 12 Z. 9 L.

Man glaubt, dass hier die Liebe des Alexander und der Roxane vorgestellt sei.

Neptun besänftigt den Sturm, den Eolus auf Bitten der Juno zum Verderben der Flotte des Aeneas erregte; H. 8 Z. 5 L., Br. 15 Z. 7 L.

Man schreibt dieses Blatt gewöhnlich dem Bonasone zu, Bartsch aber glaubt nicht, dass es von ihm gefertigt sei.

Herkules entführt die Herden des Gerion, angeblich nach Bo- nasone’s eigener Erfindung; H. 10 Z. 10 L., Br. 16 Z. 4 L.

Die Geschichte der Juno, in 22 geistreich gezeichneten Blättern, mit italienischen Versen; H. 5 Z., Br. 3 Z. 10 L.

Eine Folge von 23 Blättern freier Gegenstände, mit dem Titel: Amorosi diletti degli dei, mit italienischen Versen, fast alle 6 Z. hoch und 4 Z. breit,

Die ersten Abdrücke vor den Versen sind sehr selten. Eine Folge von 13 Blättern anatomischer Figuren; 5 Z. 8 L. auf Selten.

Bonasone stach noch andere Folgen, als:

Die Teilung des Universums durch die Hauptgötter des Mythos, nach J. Romano, 4 Bl., 7 Z. 2—6 L. hoch, 9 Z. 3—7 L. breit,

Drei Büsten, wahrscheinlich nach der Antike geätzt: Bellona, Pallas, Herkules und Dejanira, 3 Blätter. Die beiden ersten sind 5 Z. 8 L. hoch und 4 Z. breit, das letztere hat in der Höhe 5 Z. und in der Breite 4 Z.

Vier Statuen in Nischen, 4 Bl. nach Bonasone’s eigener Zeich- nung, und ohne Zeichen. (Leda, Diana als Jägerin, eine Muse, Diana mit Früchten). H. 6 Z., Br. 3 Z. 2 L.

Die Embleme des Achilles Bocchius, in einem Buche, unter dem Titel: Achillis Bocchii Bonon. Symbolicarum: quaestionum de universo genere, quas serio ludebat, libri quinque. Die erste Ausgabe erschien zu Bologna 1555, die zweite daselbst 1574. In dieser Ausgabe sind die Abdrücke schlecht und retouchiert, wie man glaubt, von Aug. Carracci,

Philipp II. von Spanien; Durchmesser der Höhe 8 Z., Br. 6 Z. Selten.

Johannes Bernardin Bonifacius; H. 7 Z., Br. 6 Z. 3 L. Selten.

Der Kardinal Ardinghello; H. 12 Z., Br. 6 Z. 6 L.

Das Portrait Rafael’s; H. 9 Z. 6 L., Br. 6 Z. 10 L.

Das Bildnis Mich. Angelo’s; H. 8 Z. 6 L., Br. 6 Z. 6 L.

Ein anderer Stich dieses Portraits ist etwas kleiner. Das er- stere findet man auch als Titelkupfer von Condivi’s Leben Buonarotta’s.

Vorsicht

Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.

Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.

Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_nAVVAAAAcAAJ