Chmard, J., ein geschickter Bildhauer, geb. zu Lyon 1765, gest. 1813. Er studierte zu Rom , wo er 1780 den ersten Preis der Akade- mie gewann, und begab sich dann in seine Vaterstadt zurück, innerhalb deren Mauern er während der Schreckenszeit gefangen sass, bis die Kunstliebhaberei eines sonst harten Mitgliedes der dortigen Commission ihn befreite. Zu den vorzüglichsten Arbeiten dieses Künstlers gehören:
Andromeda, von Perseus befreit; Hebe, welche Jupiter den Nek- tar reicht, 1800; Büste des Prinzen Eugen, 1806; Bildsäule der Kaiserin Josephine; die der Prinzessinnen von Piombino und Augusta’s von Bayern ; Amor und Psyche; Niobe, von Apollo getroffen; Phryne, aus dem Bade steigend, 1810; die Statue des Sieges, für den Ludwigsplatz zu Marseille, ausge- führt 1810; die Statue des Generals Carvoni auf der Concordienbrücke u. a.
Chinard war Professor an der Specialschule zu Lyon.
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_nAVVAAAAcAAJ