Chéron componirte mit Leichtigkeit und zeichnete mit Reinheit und Geschmack, aber man tadelt an seinen Werken Mangel an Grazie, und vermisst ein kräftiges Colorit. Er soll oft den Hannibal Carracci bis zur Täuschung nachgeahmt haben.
Er war auch ein sehr guter Kupferstecher und radirte mehrere Stücke nach seiner eigenen Erfindung in gutem Geschmacke, aber auch hier mangelt es der Zeichnung oft an Grazie . Die Composition aber ist sehr zu loben.
Zu den besten Stücken dieser Art gehören:
Herkules , von seinen Arbeiten ausruhend, ein verständig radirtes Blatt, ohne Namen; in gr. fol.
Petrus heilt einen Lahmen; gr. qu. fol.
Ananias und Saphira mit dem Tode bestraft; gr. qu. fol.
Die Taufe des Verschnittenen durch St. Philipp; gr. qu. fol.
43 Blätter zu den Psalmen Davids, von seiner Schwester. Fiorillo V, 503. Rost VII, 355. Joubert.
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