Chaponnière, Bildhauer von Genf

Chaponnière, Bildhauer von Genf , ein phantasiereicher Künstler
unserer Zeit, der in Paris sich durch sein Talent Ruhm und Ehre
erwarb. Er fand in seinem Vaterlande wenig Aufmunterung, und
daher verliess er es bald, um sich vor Allem in Italien in seiner
Kunst zu vervollkommnen. Es existiren von seiner Hand mehrere
treffliche Werke; so meißelte er 1827 in Neapel eine griechische
Sklavin, ein Gebilde voll Schönheit und Ausdruck der Seele. Im
Jahre 1820 sah man auf der Kunstausstellung zu Genf eine überaus-
liebliche Gruppe, die eine Fischerin vorstellt, welcher ein neben ihr
kauernder Knabe einen Vogel vorhält. Von dieser Zeit an erschienen
noch mehrere andere treffliche Sculpturen von seiner Hand:
Gruppen, Büsten und Statuen.

Alexander Chapuis, Architekt zu Paris, wo er geboren wurde. Er studierte seine Kunst unter Vaudoyer, Alavoine und Thibault, und brachte es zum geschickten Künstler in seinem Fache, wofür er auch zum Inspektor über die Staatsbauten ernannt wurde.

Man verdankt ihm die Herausgabe des Traité de perspective des verstorbenen Thibault, und leitete er einen Teil der Restaurationen der Conciergerie. Auch ist er Mitarbeiter des Journal du génie civil.

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