Champrez, Iguarz

Champrez, Iguarz, Maler und Baukünstler, geboren zu Holleschau 1752, lernte in seiner Jugend von seinem Vater die Malerkunst und ging auf Reisen. Nach seiner Rückkehr wählte er zu sei- nem Aufenthaltsorte Teschen und vermählte sich daselbst mit des Baumeisters Joseph Drachey Tochter, gelangte zum Besitze eines hügeligen Hauses, und übte mit viel Fleiß die Malerkunst aus. Minche Kirchen in Schlesien haben Altarblätter von seiner Hand aufzuweisen. Dabei beschäftigte er sich auch mit der Lek- türe, vorzüglich mit der Geschichte . Durch Hofdekret vom 12. Juli 1792 ward er bei der Hauptschule zu Teschen als Lehrer der

Zeichenkunst namentlich feststellend, und bald darauf seiner bekannten Vorzüge
wegen zum Mitgliede des ständischen Rathes aufgenommen. Diese
Stellen bekleidete er bis zu seinem Abgange nach Cracau 1803, wo
er zuerst als Zeichnungslehrer an der Formalschule, sodann aber
1807 als Lehrer der Baukunst an der dortigen Universität ange-
stellt wurde.
Man hat von ihm Betrachtungen über den Charakter der Ge-
bäude und über die darauf anzubringenden architektonischen Ver-
zierungen. Wien . 8.
Man vergleiche Leopold Johann Scherschnik’s Nachrichten von
Schriftstellern und Künstlern aus dem Teschner Fürstenthume.
Teschen 1810. 8.

Im Jahre 1812 ward er zum ausserordentlichen Professor der Bau-
kunst am k. k. Lyceum zu Lemberg ernannt, wo er noch 1816
lebte und wirkte.

Chamuss, einer der berühmtesten französischen Glasmaler zu Anfang
des 17. Jahrhunderts, er malte einen guten Theil der Fenster der
Kirche von St. Merry zu Paris. Le Vieil II. c. 17.

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