Chalon, Christina, eine Künstlerin , die zu Amsterdam ge- boren wurde. Sie widmete sich schon von Jugend auf der Zeichen- kunst, versuchte sich auch in der Gouachemalerei, und erreichte in der Aetzkunst grosse Geschicklichkeit, besonders durch die Lei- tung der Sara Troost und des Plous von Amstel. Ihre Blätter, welche grösstentheils die Schilderung des häuslichen Landlebens zum Gegenstande haben, sind in Ostade’s Geschmack, nach eigenen Zeichnungen oder nach jenen des P. de Maree gefertiget. Ihre geistreichen Blätter hat der Dichter I. le Francq von Berkhey be- sungen.
Jäfvrouw Chalon wohnte zu Leyden und starb daselbst 1808. Sie war die Schwester des Jan Chalon und Nichte des Louis. Sie hat ihre Werke mit CC. CCF. CFC. bezeichnet, Andere Blätter,
die Pet. de Marde u. a. nach ihren Zeichnungen gestochen haben, sind mit Chr* Cha. oder Chal. bezeichnet.
Unter den Blättern dieser Künstlerin ist eines, welches Christina in einem Alter von neun Jahren stach: das Innere eines Zimmers, in welchem drei Bauern und zwei Mädchen stehen, und eine Frau mit ihrem Kinde sitzt; qu. 4.
Huber und Heinecke verzeichnen von ihr 20 Bl., aber damit ist das Werk noch nicht geschlossen. Sie stellen Scenen aus dem ge- wöhnlichen Leben dar.
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