Castillo de.:‚Saavedra, Antonio. — Castillo

Castillo de.:‚Saavedra, Antonio. — Castillo, José del. 431

Künstlers fand bei Unwissenden Eingang, die viele Rühmungen von

— ihm machten und ihm viele Arbeiten verschafften. Dadurch fühlte sich

Castillo übergangen und sogar verletzt; denn Alfaro schrieb auf

‚ alle seine Gemälde: Alfaro pinxit, was Antonio hingegen einmal auf

ein von ihm gemaltes Bild: Non pinxit Alfaro, zu setzen.

In dem Bewusstsein, dass er nicht nur der erste Maler seiner

Vaterstadt, sondern auch ganz Andalusiens sei, ging er nach

Sevilla , um da den Glanz seines Talents zu zeigen. Aber es ging

ihm wie dem Francia zu Bologna , als er Rafael’s heil. Cäcilia sah;

seit dieser Zeit verzehrte ihn ein innerer Gram, als er sich hier

von Murillo, so wie jener, nach Vasari’s vielleicht nicht wahrer

Berichte, von Rafael übertroffen sah. Castillo betrachtete hier Mu-

rillo’s heil. Leander, St. Isidor und Anton von Padua und die Ma-

lereien des Klosters S. Francesco, lauter Meisterwerke, und schrieb

von Schmerz überwältigt: „Castillo ist tot!“ „Wie“, setzte er

noch hinzu, „Murillo, der sklavische Schüler meines Onkels hat

diese schönen Werke gemalt?“ Traurig kehrte er nach Córdoba

zurück, und suchte vergebens den Murillo nachzuahmen. Der Kummer

brachte ihn 1667 in die Grube.

Castillo’s Darstellungen haben Leben und Wahrheit, aber um als

einer der ersten Maler Spaniens bezeichnet werden zu können,

sollte es ihm nicht an Frische und Anmut fehlen. Er hinterließ

eine große Anzahl Gemälde zu Córdoba, Granada und zu Madrid;

auch zahlreiche Studien und Zeichnungen. Letztere sind gewöhn-

lich mit der Feder ausgeführt und mit Freiheit behandelt; Er folgte

hierin der Art des alten Herrera.

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