Capuana, Giovanni da S. aus dem Bolognesischen, ein Bauer, der sich einbildete, er sei Maler, dessen grösste Geschicklichkeit aber darin bestand, Kreuze für die Eckgebäude zu machen und Schranken zu firnissen. Er malte Landschaften in Leimfarben, wo in ungeheuern Missverhältnissen die Häuser kleiner als die Men- schen, diese kleiner als die Schafe, und diese noch kleiner als die Vögel waren. Man zeigt in den Sammlungen Bologna ’s noch ei- nige Proben dieses Narren, der übrigens nur den Carracci den Vorrang in der Kunst zugestand. Er lebte zur Zeit dieser Künst- ler und in beständiger Eifersucht mit ihnen, S. bei Malvasia II. 122 Mehreres.
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