Capitelli, Bernardino

Capitelli, Bernardino, Maler und Kupferstecher , von Siena , lernte die Malerei bei A. Casolani und trat dann nach dessen Tod in die Schule des R. Manetti, machte sich aber besonders als Kupferste- cher bekannt. Man hat von seiner Hand verschiedene Stücke, so- wohl nach eigenen Compositionen als nach fremden Meistern, die er radirt und mit dem Grabstiche überarbeitet sind. Die Blätter sind mit dem Namen des Künstlers oder mit den Initialen B. C. F. bezeichnet, in einer rauhen Manier gefertiget, aber ver- dienstlich in der Zeichnung.

Huber lässt diesen Künstler um 1617 das Licht der Welt erbli- cken, was irrig ist, denn er arbeitete schon und nach . Von seinen Blättern, deren Bartsch XX. p. 153. 453 beschreibt, erwähnen wir: Loth mit seinen Töchtern, nach R. Manetti. H. 7 Z. 2 L., Br. Der kleine Jesus zwischen der heil. Jungfrau und St. Joseph in einem Zimmer. Nachtstück, nach demselbhen Meister, den er oft zur Nachbildung wählte. Ovale, Durchmessen der Höhe 6 Z., jener der Breite 8 Z. Die Vermählung der heil. Catharina, nach Correggio; nicht beste unter den in Kupfer gestochenen Wiederholungen dieses Gemäldes. H. 6 Z. 10 L., Br. 6 Z. 8 L. Maria betet das Kindlein in der Wiege an, während sie zwei Engel mit Blumen bekränzen, nach P. da Cortona. H. 7 Z. 8 L., Br. 5 Z. 7 L. Das Leben des heil. Bernhard von Siena, 12 Bl., nach R. Ma- netti. H. 6 Z. 9 L., Br. 10 Z. 11 L. St. Anton von Padua betet das Jesuskind an, in einer Einfas- sung, welche die Wunder des Heiligen darstellt, 1637. H. 14 Z. Dieses Blatt soll selten seyn.

Stellion höhnt die Göttin Ceres, welche von einem alten Quäler
zu trinken verlangt, nach A. Elzheimer. H. 10 Z. 6Ö L., Br.
8 Z. 9 L.

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