Capello, Bartolomeo Ignaz

Capello, Bartolomeo Ignaz, Maler, geb. zu Borgo 1271 in , gest. . Er lernte die Malerei zu Venedig bei Jezzarini und A. Palestra und ging dann nach Modena , um nach den Werken des Correggio zu studieren. Dieser Künstler, der jede Behörung verdient, malte für die Grafen Prati und Sarrazini zu Trient , zu Speyer in der Residenz des Cardinals Schönborn, in verschiedenen Benediktiner-Klöster in Elsass , für den Erzbischof zu Salzburg und für den Bischof zu Chiemsee.

Die Gemälde Capello’s sind von angenehmer, weicher und har- monischer Färbung, gut componirt und mit leichtem und sicherem Pinsel ausgeführt. Er besass überraschende Kenntnisse in der perspektivischen und eine feurige Einbildungskraft; daher herrscht in seinen Compositionen Leben und Bewegung, genaue Zeichnung des Affectes in den Figuren, die in seinen Gemälden stets im zeitgemässen Costüme erscheinen, so wie er sich überhaupt in jedem Theile als verständiger Künstler bewies.

In der Landschaft ahmte er oft Titian nach, und in der Architektur den Paul von Verona. Seine Werke sind nicht zahlreich und überdies meist unvollendet.

Capello war auch ein geschickter Zeichner. Mehrere seiner Zeichnungen wurden zu Augsburg gestochen, und 22 andere sind im Museum zu Innsbruck , ein Geschenk des K. J. v. Hippoliti. Zwei andere seiner Handzeichnungen sind auf der k. k. Bibliothek da- gellegt, vom Künstler selbst dahin geschenkt:

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