Capanna, Puccio

Capanna, Puccio, der Florentiner, einer der besten Schüler Giotto’s, liess sich, wie Vasari vermutet, nachdem er zu Florenz, Pistoja, Rimini und Bologna gemalt, in Assisi nieder und hinterließ dort viele Werke. Die zu Rimini und jene in der Capelle Cavoni zu Florenz sind untergegangen, so wie viele andere.

Im sacro convento zu Assisi malte er die Leidensgeschichte, an der man die freien und glücklichen Bewegungen und die grosse Rundung in der Composition bewundert, ob man gleich sieht, dass die gezwungenen Stellungen, die glänzenden Farben und pracht- vollen Gebäude um Effekt zu machen angewendet sind und fern von der Grösse Giotto’s bleiben. Wahrscheinlich sind von diesem Meister auch die vier Bilder in der Sakristei von St. Croce zu Florenz. Puccio arbeitete um .

Bei d’Agincourt ist pl. 117 von diesem Meister ein Bild der Ma- donna mit dem Kinde und acht Heiligen abgebildet. S. auch de Witte im Kunstbl. 1821. S. 183.

Capannoli, ein Edelsteinschneider zu Rom in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts. Er hinterließ treffliche Werke, die sich den bessern Erzeugnissen dieser Kunst würdig anreihen.

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