Caccia war so überaus fromm, dass er nie weltliche Dinge malte

Caccia war so überaus fromm, dass er nie weltliche Dinge malte, zu Moncalvo ein Ursulinen-Kloster stiftete, und fünf seiner Töchter hineinsteckte. Zwei derselben, Ursula Maddalena und Francesca, brauchte er als Gehülfinnen bei seinen Arbeiten. Das Äussere der Körper malten sie dem Vater pünktlich nach, aber die Seele konnten sie ihnen nicht einflößen. Sie malten Cabinetsstücke und Altarbilder in gleicher Manier, so dass, um der Verwechslung vorzubeugen, die erstere eine Blume, die andere und jüngere, ein Vögelein zum Sinnbild nahm. Von der Ursula befinden sich in ihrer Klosterkirche und zu Casale noch Altarbilder und Cabinetsstücke mit kleinen Landschaften in Brill’s Weise und mit Blumen besäet. Sie starb in hohem Alter, und ihre Schwester im 57. Jahre. Lanzi II 313 ff.

Man findet den Namen Moncalvo auf zwei Helldunkeln von zwei Platten, deren Stecher unbekannt ist. Das erste stellt den Einzug Christi in Jerusalem dar, bezeichnet: 1600 in (invenit) Moncalvo, H. 6 Z., Br. 7 Z., und das zweite zeigt die Almosenvertheilung der heil. Elisabeth, eben so bezeichnet. H. 6 Z. 5 L., Br. 8 Z. 4 L. Diese beiden Blätter beschreibt Bartsch XII 39 u. 85.

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