Bruyn, Abraham de, Maler und Kupferstecher , geb. zu Antwerpen um 1538 oder 1540, und gestorben zu Köln im hohen Alter; er arbeitete im Geschmacke der Wierix; seine Stiche sind aber
hart und in den Extremitäten vernachlässigt, die Zeichnung un- richtig, und doch sind seine Blätter von Liebhabern gesucht, we- gen der Nettigkeit des Stiches und der Sicherheit der Hand. Am meisten schätzt man seine Porträts und seine Arabesken für Damas- cener, ob er auch in Holz geschnitten, ist nicht ausgemacht.
Er bediente sich eines Zeichens und der Initialen A, de B. Zu
den vorzüglichsten Blättern De Bruyn’s gehören:
Die Porträts des Herzogsfürsten Philipp Ludwig und dessen Ge- mahlin Anna.
Des Herzogs Albert Friedrich von Preußen und seiner Gemahlin Eleanora,
Des Fürstengräfling Wilhelm von Jülich und Mariens, dessen Ge- mahlin.
Johann Sambucus, in Holz geschnitten.
Carolus Magnus Francorum rex, Fol.
Anna Austriaca, Caroli V. filia, ein ähnliches Stück.
Der feurige Busch, bezeichnet P. B., nebst dem Zeichen, 4.
Die vier Evangelisten, 4 Blätter, 1578, 8.
Christus und die Samariterin, qu. 8.
Die 7 Planeten, sieben kleine Blätter, 1578.
Die 5 Sinne, fünf kleine Blätter,
Die Figur eines Philosophen.
Figuren von Rittern zu Pferd, 76 Blätter, 1575, in 8.
Kleine Friesen, Jagden mit Hunden und Vögeln vorstellend, 1565. Schöne Stücke.
Eine Folge von Tieren, 12 Blätter, 1583, 4.
Eine Folge von Arabesken, kleine Stücke,
Pyramus und Thisbe, nach Fr. Floris, kl. 4.
Die Auferstehung des Lazarus, nach Crispin v. d. Broeck, kl. 4,
Imperatoris falcis sacerdotii ornatus, diversarum gentium vestitus, 1577,
Diversarum gentium armatura equestris, 1577. Omnium fere gentium imagines, 1587, 49 Blätter, 4.
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_nAVVAAAAcAAJ