Brun, Augustin le, ein Maler zu Köln in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Die Lebensverhältnisse dieses Künstlers sind unbekannt, obgleich er zu den besten seiner Zeit gehört, sowohl im historischen als im Portrait-Fache. Er verfertigte zwischen und 64 das berühmte Jabachische Grab-Gemälde zu Köln, das sich jetzt in der Wohnung des Eberhart van Groote, eines Sprösslings jenes Geschlechtes, befindet. Goethe hat dieses Gemälde in seinem Werke: Wahrheit und Dichtung, beschrieben.
Nach diesem Künstler hat Frans Brun einige Bildnisse gestochen, denn es ist kaum anzunehmen, dass hier von zwei Künstlern die- ses Namens die Rede sei. Man kennt diesen Frans nicht näher, aber vermutlich ist er der jüngere Bruder oder der Sohn unsers Künstlers, der ebenfalls in Köln gelebt hat. Heinecke nennt jenen Kupferstecher auch Brun junior.
J. Hoogenberg und Geele haben nach einem Kölner Augustin Braun oder Brun, der aller Wahrscheinlichkeit nach mit unserm Künstler eine Person ist, eine Folge aus der Geschichte des ver- schwenderischen Sohnes gestochen. Man kennt auch noch eine Folge von vier Blättern aus der Geschichte des Tobias, von denen eines mit: Au. br. in. bezeichnet ist. Diese Blätter sind ohne Namen des Stechers, sie tragen nur die Adresse Overlat’s.
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_nAVVAAAAcAAJ