Brill malte eben so viel große, als kleine Bilder; letztere

Brill malte eben so viel große, als kleine Bilder; letztere, auf Kupfer gemalt, sind sehr gesucht, aber doch nicht mit ersteren zu vergleichen. Außer seinen Landschaften sind von ihm auch Jagd-, See- und Fischerstücke und Szenen aus der geistlichen Geschichte vorhanden. Die Gallerien von München , Wien , Schleiss- heim, Salzdahlen u. a. haben Werke von den beiden Brill. Eine Sammlung trefflicher Landschaften von Paul befindet sich im Pal- laster Rospigliosi zu Rom , sehr verdorben aber sind die im dritten Stockwerke der Loggien. Sein größtes Werk befindet sich in dem so genannten neuen päpstlichen Saale. Eines seiner besten Ölge- mälde wird in der florentinischen Gallerie aufbewahrt; es stellt eine Jagd von Rehen und wilden Schweinen vor. Daselbst bewun- dert man auch noch eine kleine Landschaft mit dem Heilande und dem Blindgeborenen. Van Dyck hat Paul’s Porträt gemalt, und P. de Jode selbes gestochen. Er hat selbst auch einige schöne Blätter radirt, die sehr geschätzt und gesucht werden. Hierher ge- hören:

Vier Landschaften, die sich in der Folge der von Nieulandt ge- stochenen Blätter befinden, in gr. Fol.

Zwei Landschaften, bezeichnet: Paulus Brill inv. et fec. Vin- cenzo Censi formis Romae; qu. Fol.

Ausicht der Küsten von Campanien mit Gebäuden und Felsen. P. Brill fec. 1500; qu. Fol.

Eine andere Ansicht von Campanien, Gegenstück.

Nach ihm wurden eine Menge Blätter von Galle, Hollar, Hondius, Niculandt, Magdal. de Passe, Vorstermann und den Sadelern gestochen.

Lanzi I, 4531. Rost V. 180. Fiorillo D. II. 406.

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