Breda, Carl Friedrich von, Historien- und Bildnissmaler, k. schwedischer Hufmaler und Mitglied der Akademie der Künste zu Stockholm, wurde um 1755 geboren. Nachdem er in Stockholm die Anfangsgründe der Kunst erlernt hatte, ging er nach London , um bei Reynolds sich in der Malerei auszubilden. Er huldigte auch der Manier dieses Meisters, und behielt sie öfters bei, konnte sich aber einer flüchtigen Behandlung nicht entwöhnen, und daher sind seine Gemälde oft nicht viel mehr als Skizzen, in denen selbst die Zeichnung nicht immer korrekt ist. Seine Bildnisse, die er sehr ähnlich zu geben wusste, besitzen aber einen gefälligen Far- benreiz, welcher über die Flüchtigkeit der Behandlung hinaus- sehen lässt. Die Nachlässigkeit, womit er alle Beiwerke fast nur andeutete, schien den Bildnissen sogar vorteilhaft, da dieselbe das fleißig gemalte Antlitz selbst in magischer Rundung hervor- treten lässt.
Breda erhielt von König Karl XIII. den Auftrag, das Krönungs- gemälde zu malen, das 10 Ellen breit, und 7} Ellen hoch sein sollte. Dieses Werk kam nicht zur Vollendung; denn 1808 unter- brach zugleich mit dem Ableben des Königs der Tod des Künst- lers das Vorhaben, und überdies erlitt das Werk noch das Miss- geschick, gänzlich verdorben zu werden.
Breda war ein sehr gebildeter Künstler und ein Mann von lie- benswürdigem Charakter. Er hinterließ auch einen Sohn, den er zur Kunst erzog. Im Jahre beurkundete dieser durch einige historische Versuche große Anlagen, aber wir konnten über den Verfolg seiner künstlerischen Bildung noch nichts Weiteres er- fahren.
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