Brebiette, Peter, Maler, Zeichner und Kupferstecher , geb. zu Man-
Sèvres-sur-Seine um 1508, blühte um 1630. Er studierte, wie sein Zeitgenosse Chaperon, in Italien , und zog sich nach seiner Rück- kehr in Paris nieder, wo er eine große Anzahl geätzter Blätter hin- terließ. Sie sind mit leichter Nadel ausgeführt, doch nicht von sehr richtiger Zeichnung, aber von angenehmer Composition. Be- sonders sind seine Gruppen schön. Man vergleicht ihn mit Gillot, indess würde er bei gleicher Gefälligkeit der Nadel weit über die- sem Künstler stehen.
Brebiette stach meistens nach eigener Erfindung, jedoch auch Einiges nach berühmten italienischen Meistern. Das Hauptblatt des Künstlers ist:
Das Paradies, nach Palma Vecchio, gr. Fol. von zwei Platten,
Zu den vorzüglichsten Arbeiten gehören ferner:
Die Schlacht der Lapithen, und der Tod der Kinder der Niobe,
zwei Stücke in Form eines Frieses.,
Die Toilette der Thetis, in gleicher Form.
Die heil. Familie, wo der kleine Johannes mit dem Fusse auf
einer Wiege steht, nach Rafael, qu. 4,
Die Madonna del Sacco, nach And. del Sarto, 4.
Die Marter des heil. Georg, nach Paul Veronese, 4.
Die Marter der heil. Catharina, nach demselben.
Orpheus von Thieren umgeben, 4,
Die Geburt Christi, 4.
Maria mit dem schlafenden Jesuskind, 1636, 4,
Die kniende Maria neben dem Jesuskind , Fol,
Die Bekehrung Pauls, ohne Namen, Fol,
Die vier Jahreszeiten, vier kl. ovale Stücke,
Eine Folge von Bacchanalen, 10 Blätter Friesen, in Fol.
Eine andere von 12 Blättern, in gleicher Form und Größe,
Eine Folge von Meergöttern, 4 Blätter Friesen, in Fol,
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