Borcht, Heinrich van der (1583), der Vater, Maler und Kupferätzer, geb. zu Brüssel 1583, gest. zu Frankfurt am Main 1600. Er kam schon frühe mit seinen Eltern nach Deutschland, die sich zu Frank- furt niederliessen und den Sohn in die Lehre zu Giles Valkenburg brachten. Später besuchte er Rom , um sich in der Malerei aus- zubilden, und erwarb sich zugleich auch antiquarische Kenntnisse. Nach seiner Rückkehr in Deutschland arbeitete er einige Zeit zu Frankenthal, und liess sich 1627 zu Frankfurt nieder, nachdem er sich auch ziemlich lange in England aufgehalten hatte.
Die Blätter dieses Künstlers sind von denen seines gleichnamigen Sohnes nicht leicht zu unterscheiden, da sich beide gleicher Zeichen bedienten. Die des Sohnes sind, nach Brulliot, mehr mit einer zierlicheren und feineren Nadel gefertigt. Dem Vater eignen Huber und Rost V. 328 folgende Blätter zu, aber das Verzeichniss ist nicht complet:
Maria mit dem Kinde, nach Parmesano, zu London gesto- chen, kli. Fol.
Die Grablegung, nach Rafael, 1645, qu. 4.
Den Einzug des Churfürsten Friedrich von der Pfalz zu Frankenthal, 22 Blätter, 1613, Fol.;
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