Borcht, Heinrich

Borcht, Heinrich, der Sohn, Maler und Kupferstecher , geb. zu Frankenthal um 1610, erlernte die Anfangsgründe der Kunst im väterlichen Hause, und zeichnete sich frühzeitig aus. Im Jahre 1636 nahm ihn der Graf Arundel nach Italien mit, und lud ihn in der Folge zu sich nach England ein. Borcht folgte auch dem Rufe, und blieb im Dienste des Grafen bis zu dessen Tode. Zuletzt zog er sich nach Antwerpen zurück, wo er im hohen Alter starb. Er bezeichnete seine Blätter eben so wie sein Vater, daher sind ihre Arbeiten schwer zu unterscheiden. S. Borcht den Vater.

Als Werke des jungen Borcht führt Huber 1. c. folgende an: Abraham bei Tische, bewirthet die drei Engel, nach L. Car- Das Jesuskind umarmt den kleinen Johannes, nach A. Carracci, eine kleine Copie des Blattes von Guido, 4. Eine stehende weibliche Figur, welcher eine andere die Schale reicht, nach Correggio, 4. Die Aufforderung zum Wettstreit von Apollo und Cupido, nach P. del Vaga, oval 4.

Die van der Borcht waren sehr arbeitsam; Quentin de Lorran- dere, dessen Kunstsachen 1704 zu Paris verkauft wurden, besass das Werk dieser Stecher in 577 Blättern.

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