Boni, Giacomo, Maler, geb. zu Bologna 1688, gest. 1766. Schüler von Franzeschini, dem er bei vielen Arbeiten diente, besonders in Rom . Er ging mit seinem Meister auch als Gehülfe nach Ge- nua, und ließ sich dort 1720 nieder, weil er mit seinen Gemälden Achtung gewann und Bestellungen erhielt. Hier sieht man von ihm fast in jeder Kirche und in jedem Palast schätzbare Werke. Besonders rühmt man die Wandgemälde im Palast Mari und viele andere. Das schätzbarste im Genueser Gebiet ist im Oratorio della Costa bei S. Remo. Nicht wenig arbeitete er in Brescia und Parma und für den Prinzen Eugen von Savoyen, auch für den König von Spanien ;
Oft bemerkt man an seinen Arbeiten einen geübten Praktiker, welcher eilt, nicht fertig macht, noch hinlänglich feilt, übrigens so leicht die Farbe aufträgt, dass sie auch leicht vergeht; doch hat er immer Zartheit und Bestimmtheit in den Umrissen, etwas
Heiteres und Offenes, das doch gefällt. — Lanzi III. 165 und 297 d. Ausg.
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