Boivin, René

Boivin, René, Zeichner und Stecher mit der Nadel und dem Grab- stichel, geb. zu Angers um , gest. zu Rom . Er erlernte in seinem Vaterlande die Anfangsgründe der Malerei und Zeichen- kunst, bestimmte sich aber vorzüglich für die Stecherkunst, und arbeitete in einer trockenen Manier, aber mit viel Geschicklichkeit, sowohl nach eigenen Zeichnungen als nach andern Meistern. Be- sonders sind seine Stiche nach Primaticcio und Rousso Rossi ge- sucht. Sein Franz I., wie er zum Tempel der Unsterblichkeit geht, nach letzterem, wurde bei Winkler um 7 Thlr. 20 Gr. bezahlt; Amphiaraus und Amphiononus, die ihre Aeltern retten, galten eben dasselbst 2 Thlr. Die Aetzungen nach eigenen Zeichnungen sind sehr geistreich, und stehen höher als seine Portraite, die in der Arbeit ungleich sind.

Ausser den beiden bezeichneten Blättern gehören noch zu Boi- vin’s bessern Arbeiten:

Die Portraite der berühmten alten Philosophen und Dichter, 12 Blätter, 4.

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