Blätter von Burgkmair, meistens aus Petrarch’s Glückbuch

Blätter von Burgkmair, meistens aus Petrarch ’s Glückbuch, sind auch in der Historia mundi C. Plinii Secundi etc. ex officina S. Feyerabendii 1582. fol.

Ausserordentlich selten sind die Bildnisse: der Truchsesse von Waldburg. Die k. Bibliothek in München besitzt ein Exemplar, das vielleicht das einzige ist.

Ueberdies gehören noch zu seinen vorzüglichsten Werken: Kaiser Maximilian I. zu Pferde, mit Burgkmair’s Namen und der Jahreszahl 1518. fol. Die Blätter in Helldunkel sind selten. Portrait Julius II. in einem Medaillon, 1511. kl. fol.

Das Bildnis des Joh. Baumgärtners, 1512; ein Meisterstück der Holzschneidekunst. Es ist in Helldunkel ausgeführt, und trägt, wie das vorhergehende, Burgkmair’s Namen,

Der heil. Georg zu Pferde, ein vorzüglich schönes Blatt mit Burgkmair’s Namen; in Helldunkel, mit Jost de Negker’s Na- men. fol.

Der heil. Sebastian, an den Pfeiler eines Bogens gebunden, mit

— dem Namen Burgkmair und 1512; in fol. I

St. Thomas und St. Bartholomäus; mit lateinischer Inschrift und mit zwei lateinischen Versen aus dem Credo, mit Burgkmair’s Namen,

  • 1514; fol.

Eine junge weibliche Figur, trostlos über den Verlust eines jun- gen Helden, welchen der Tod unter seine Füße tritt; Hans Burgkmair und J. de Negker, in Helldunkel; ein schönes

und seltenes Blatt, in kl. fol.

Joseph und Potiphars Weib, in 4. viereckigt.

Die drei äolten Haiden: Hektor vor Troja, Alexander der Grosse, Julius Cäsar, H. Burgkmair; in fol.

Die drei guten Haidinnen: Lucretia, Veturia, Virginia, H. Burgk- mair, 1510, fol. n

Drei gute Christen: St. Elena, St. Brigita, St. Elsbeta. H. Burgk- mair; in 4.

Ein Kaiser, auf dem Throne sitzend, gibt einem Manne Gehör, der vor ihm steht und spricht, mit des Künstlers Namen; in .

St. Radian von zwei Wölfen überfallen. Mit den Buchstaben H. B.; ein sehr schönes Blatt.

In der Derschau’schen Sammlung seltener Holzschnitte ist von Burgkmair:

Adam und Eva. 3 F. hoch, 2 F. 1 Z. Breit.

Christus am Kreuze zwischen den beiden Schächern, unten eine Gruppe von vielen Frauen. H. 2 F. 8 1/2 Z., Br. 2 F. 4 Z.

Burgmann, Johann — Maler von Bruneck im Pusterthale. Er malte mit Wasserfarben auf Spinnengewebe oder auf gewisse Wurmne-

ster sehr angenehm, war aber übrigens ein mittelmässiger Künst- ler. Starb 1824 arm. Tyrol. Künstler - Lexicon.

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