Bloemaert (Bloemär, Blomart

Bloemaert (Bloemär, Blomart, Blom), Abraham, Maler, Kupferstecher mit der Nadel und Formschneider in Hell- und Dunkel, geb. zu Gorcum, nach Houbracken 1504, nach Sandrart und C. van Mander aber 1567, gest. zu Utrecht 1647, nach andern 1657 oder 1653. Er wurde von früher Jugend an zur Malerei bestimmt, und daher kopierte er anfangs mit Hifm* die Zeichnungen des F. Floris. Seine Lehrer, die er im Vaterlande erhielt, waren alle unbedeutend, und daher entschloss er sich in seinem 16. Jahre nach Paris zu gehen, um eines besseren Unterrichtes teilhaftig zu werden. Allein Jean Bassot und Maitre Hery, welche beide seine Lehrer wurden, waren sehr unbedeutende Maler, und daher war er denn immer auf sich selbst angewiesen. Er nahm sich weder Floris noch Frank zum Muster, auch der Manier des Golzius trat er nicht bei, sondern bildete sich durch das Kopieren guter Meister eine eigene, weit angenehmere Weise.

Das erste Gemälde, welches ihm zu Amsterdam allgemeinen Beifall erwarb, war der Tod der Familie der Niobe, mit lebensgroßen Figuren. Für den Kaiser Rudolph musste er dieses Bild wiederholen, und bald fehlten auch anderweitige Aufträge nicht, da der Künstler bereits die Aufmerksamkeit des Kaisers auf sich gezogen hatte.

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