Bleeck, Peter van

Bleeck, Peter van, genannt der Junge, Maler und geschickter Kupferstecher in Schwarzkunst, geb. in den Niederlanden gegen 1700, gest. zu London um 1704. Er war der Sohn eines mittel- mässigen Portraitmalers, Richard Bleeck’s, der ihn in den Anfangs- gründen der Kunst unterrichtete. Peter malte schöne Portraite, und kam 1723 nach London, wo er seine Kunst mit Beifall übte. Walpole erwähnt von ihm die Bildnisse der berühmten Schauspieler Johnson und Griffin, welche auch in Kupfer gestochen sind.

Seine Blätter bestehen in Portraiten nach eigener Zeichnung, und nach Richard van Bleeck und Adrian van der Willigen u. a.

Sie sind mit einem Monogramm, oder mit dem Namen P.- oder Pieter van Bleeck junior bezeichnet. Seine besten Stiche, die de- nen des J. Smith ähneln, sind folgende:

Das Porträt des Künstlers, von ihm selbst gemalt und gestochen, 1735; Fol.

Franz von Quesnoy, nach Van Dyck; Fol.

Paul Rembrandt, von ihm selbst gemalt; Fol.

Ellen Gwin, nach P. Lely; Fol.

Mss. Cibber und Moss, Clive, die erste in der Rolle der Corde- lia, die zweite in jener der Philinde, aus Shakespeare, beide von Bleeck gemalt, 1753; zwei Blätter; gr. Fol.

Die Portraits von Grifin und Johnson, in den Roullen von Tri- bulation und Ananias. Id. fec.; gr. Fol.

Maria mit dem Jesuskinde, nach van der Werff; gr. Fol.

Huber und Rost VI. 315. Wiederholt im Q, Bande S. 138.

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