Blecker, G.

Blecker, G., ein Kupferstecher , von dem man nur weiss, dass er egen das Ende der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts gelebt habe, denn die meisten seiner Blätter tragen die Jahrzahlen 1638 u. 1643. Eben so wenig hat man Gewissheit in der Angabe seines Taufna- mens, von dem man nur den Anfangsbuchstaben G. unterscheidet. Nach Basan sollen die Blätter dieses Künstlers mit I. G. B. bezeich- net seyn, was jedoch auf einem Irrthum beruht, denn die mit die- sen Buchstaben bezeichneten Werke gehören J. G. Bronkhorst an, nach welchem ein G. Blecker gestochen hat.

Strutt macht aus Blecker zwei Künstler, von denen er den einen I. G., den andern Cornel nennt, und auch Christ und Malpe deu- ten ein Zeichen auf Cornel Blecker. Zu der ersteren Angabe gab Basan Veranlassung, und die zweite beruht auf keinem festeren Grund, als jene, nach welcher man dem G. Blecker die Taufna- men Johann Caspar beilegt. So nennen ihn Heller und Ticozzi.

Dieser Künstler ist vielleicht eine Person mit dem Haarlemer Maler Bleckers oder Bleher, dessen Füssly nach Weyermann er- wähnt. Der Dichter Jan Vondael gedenkt seiner mit Ruhm, und J. van Ingen (Getrouwe Herderin, Landspel en Gedichten 1658) rühmt eine Venus, die ein Künstler Bleecker gemalt. Dieser ist

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