Blasche, Kupferstecher zu Wien

Blasche, Kupferstecher zu Wien, machte sich schon zu Anfang un- sers Jahrhunderts durch verschiedene Blätter bekannt. Hierher ge- hören die schönen Prospekte und Vignetten für das Wiener Taschenbuch für Freunde vaterländischer Gegenden, das zu Wien bei Doll erschien, und mehrere andere Arbeiten für Buchhändler, die damit Taschenbücher schmückten. Blasche lieferte auch 11 Platten für das neueste Galleriewerk des Belvedere, das der Buchhändler Haas herausgab. Seine Leistungen sind verschieden: besonders zu Joben ist das Blatt mit den Wundern des heil. Franziscus nach Rubens. Die Heilung des Knabens durch Jesus, und Herrmann nach van Dyck sind in altfranzösischem Stil gestochen; sehr zart der todte Abel nach Füger, gelungen ist die Judith nach Allori und die heil. Familie nach Rafael, weniger ist dieses der heil. Johannes nach Murillo, verfehlt aber Christi Himmelfahrt nach Lebrun.

Näheres über diesen achtbaren Künstler haben wir nicht er- fahren.

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