Bianchi, Pirro

Bianchi, Pirro, ein römischer Maler, geb. 1694, gest. 1740. Er lernte bei Bened. Luti und Baciccio, und bildete sich nach erstere- m im Gefälligen und übertraf ihn sogar im Großräumlichen, das er von Baciccio behandeln lernte. Der Tod, der ihn in der Blüthe dahinriss, und sein nie sich genügender Fleiss erlaubten ihm nicht, viele Werke zu hinterlassen. Sehr wenig haben die römischen Gallerien und Kirchen; in Gubbio ist eine heil. Clara mit einer Engelerscheinung von grosser Wirkung wegen des Lichts; die Skizze davon kaufte der König von Sardinien teuer. Für die Pe- terskirche malte er die Jungfrau mit dem Kinde, die für den Al- tar in der Kapelle des Chores in Mosaik gesetzt wurde. Das Ori- ginal befindet sich in S. Maria degli Angeli. Lanzi I. 501. d. A. Seine Gewandtheit machte ihn zu allen Gattungen der Malerkunst geschickt; er malte Landschaften, Bildnisse, See- und Thierstücke mit gutem Colorite und geistvoller Anordnung. Schon in seinem 14. Jahre erhielt er von der Akademie von S. Luca für eine Zeich- nung zum Grabmale Paul III. in der St. Peterskirche, den Preis. Fiorillo I. 217 nennt seine Manier gefällig aber kraftlos. M. Mart- inghi hat nach ihm ein grosses Blatt, den Tod des Adonis ge- stochen.

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