Beschaelin, Joh. Jakob, Maler und Kupferstecher , der zu Schaff- hausen 1748 geboren wurde und in verschiedenen Städten arbeitete, Von eigener Wirkung ist sein Bildniss des Pfarrers Schellhorn in Memmingen , welches halb in Schwarzkunst, halb in Farben gefer- tigt ist. Heinecke nennt ihn irrig Boschlin. Dieser Künstler starb in dem letzten Zehntel des vorherigen Jahrhunderts in seinem Vaterlande.
Bäse, Maler aus Braunschweig , der eine vorzügliche Stelle unter den Malern unsers Jahrhunderts behauptet. Er reiste zu seiner Ausbildung nach Wien und Italien und verfertigte treffliche Copien berühmter Gemälde, unter denen die der Grablegung, der Madonna di St. Sisto, der Madonna del Cardellino, jener im Hause Tempi (jetzt zu München ) und der Madonna des Grossherzogs, sämmt- lich nach Rafael, mit Auszeichnung genannt werden. Ausserdem malte er schöne Bilder nach eigener Erfindung und sehr gelungene Porträts. Im Jahre 1824 befand sich Bäse noch in Rom und ge- genwärtig ist er in Paris .
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