Bernard, Samuel

Bernard, Samuel, Historien- und Bildnismaler, geb. zu Paris 1628, gest. 1687, Schüler von S. Vouet. Man hat von ihm Historien, Bildnisse und Landschaften, besonders aber zeichnete er sich in Fresken aus.

Bernard wird bisweile irrig A. und C. und Stephan Bernard genannt; Marolles nennt ihn Simon, und Basan macht zwei Künst- ler aus ihm. Er war nämlich auch Stecher mit der Nadel und in Mezzatinto, was Basan zur Trennung veranlasste.

Er wurde 1655 zum Mitgliede der Akademie ernannt, aber im Jahre 1681 wegen seines Übertritts zum Protestantismus seiner Stelle entsetzt, nachher aber, als er sich wieder zur römisch-katho- lischen Kirche bekannte, in dieselbe wieder aufgenommen.

Seine Blätter sind richtig gezeichnet, und die Köpfe von vollstem Ausdrucke; weniger verstand er das Mechanische der Kunst in Behandlung der Mezzotinta.

Zu seinen besten Blättern gehörten: Attila, nach einem Stanzenbilde Rafael’s radirt; qu. Fal. Astianax von Ulysses entdeckt, ein großes Blatt nach Bourdon

Die Flucht nach Ägypten , nach Guido Reni rad.; Fol. Das Portrait Ludwigs XIV., in Schwarzkunst; oval Fol. Die Geburt des Herrn, nach Rembrandt, in Schwarzkunst; Fol. Die Zingara, nach Correggio, in Schwarzkunst; gr. Fol.

Das Portrait Ludwigs Garnters’, rad.; Fol. Die Himmelfahrt Christi, nach Ph. de Champagne, rad.; gr. Fol. Die Eintracht, nach Lebrun, rad.; Fol.

Bernard, Théodore. — Barentsen.

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