Bendz., Wilhelm, ein dänischer Bildniss-, Historien- und Genre-maler, geb. zu Odense 1806, gest. zu Vicenza 1833. Er bildete sich an der Akademie zu Copenhagen, und durch fleißiges Studium nach der Natur zum geschickten Künstler, wie seine Genrebilder beweisen, die er in Copenhagen ausführte. Er brachte es auch in der Geschichtsmalerei bereits zu einem erfreulichen Grade. Ein treffliches Gemälde in dieser Gattung ist seine Darstellung des Schützenfeuers, in welchem Christian IV. verwundet wurde. Zu Anfang des Jahres 1831 kam er nach München , und verfertigte hier das namhaft gewordene Genrebild, welches eine Gesellschaft von Künstlern (Porträts) in einem Münchner Kaffeehause vorstellt, das durch eine schlagende Wahrheit und Kraft auf der letzten Kunstaussellung die Theilnahme des Publikums im ungewöhnlichen Maße erregte. Dieses Bild weist Bendz. eine Stelle unter den geschicktesten Genremalern an. Um sich in der Historienmalerei zu vervollkommnen, wollte der Künstler 1833 eine Reise nach Rom unternehmen, starb aber leider in der Blüthe der Jahre in Vicenza plötzlich dahin.
Benedetto; so nennen die Franzosen den Castiglione.
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