Bemmel, Peter von, des Obigen jüngerer Bruder, geb. zu Nürnberg , gest. zu Regensburg 1754. Er bezeigte in seiner frühen Jugend gar keine Lust zur Malerei, legte sich aber in der Folge mit solchem Eifer darauf, dass er ein berühmter Landschaftsmaler wurde. Er weicht von der Manier seines Vaters ab, während die seines Bruders mit jener so viele Ähnlichkeit hat. Vorzüglich gerne und gut malte er Gewitter- und Winterstücke, in denen er eine große Stärke hatte. Die Birke war sein Lieblingsbaum, welcher auch seinen Söhnen hernach eigen ward. In seinen Gemälden herrscht Weichheit, Wärme, vortreffliche Haltung und gute Anordnung. Die Figuren in seinen Landschaften sind theils von seinem Bruder, theils von seinem Neffen Johann Noah gemalt. Was Rost II, 55 von Peter sagt, gilt fast alles von Wilhelm. — Bemmel war von benachbarten fürstlichen Höfen, und besonders von Franz Conrad von Stadion, Fürst-Bischof zu Bamberg , sehr hoch geschätzt. Seine Gemälde prangen in den Schlössern dieses Fürsten. Auch verschiedene andere Sammlungen haben von ihm Bilder aufzuweisen.
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