Beaumont, Claudio Francesco

Beaumont, Claudio Francesco, Maler, bekannt unter dem Na- men des Ritters Beaumont, geb. zu Turin , gest. 1768 (nach andern geb. 1601, gest. 1706). Er bildete sich in Rom , legte sich aber einzig und allein auf die Nachahmung des F. Trevisani, daher man in seinen Arbeiten wenig oder nichts von derjenigen Reinheit des Styls wahrnimmt, welche das Charakteristische der römischen Schule ausmacht. Nach seiner Rückkehr wusste er in Turin über die vielen Künstler, welche der König Karl und Victor II. dahin berufen hatte, eine gewisse Ueberlegenheit zu behaupten, und Beifall zu erlangen; letzteres im solchen Grade, dass er zur Belohnung für eine große Arbeit den Orden des heil. Mauri- zius erhielt. Unter seinen Gemälden verdienen die Grablegung in der Kirche des ‘S. Kreuzes und verschiedene Frescogemälde in

der k. Bibliothek einer vorzüglichen Erwähnung. Im k. Palast führt ein Saal den Namen der Gallerie von Beaumont, wo er an der Decke die Geschichte des Aeneas dargestellt hat. Er vollendete dieses Werk 1755 zur allgemeinen Zufriedenheit des Königs. Über- dies sind noch mehrere Plafonds daselbst von seiner Hand. Mehreres ist auch im Piemontesischen Gebiete verbreitet. Fiorillo II. 042. u. a.

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