Bazin, Nicolas, Kupferstecher und Kupferstichhändler, geb. zu
Geboren in Champagne um 1636, lernte er die Stecherkunst bei C.
Mellan zu Paris , wo er einen beträchtlichen Kupferstichhandel er-
richtete. Er selbst hat eine Menge Blätter gestochen, aber mehr
noch ließ er durch die jungen Künstler, die er unterhielt, stechen.
Die meisten Blätter seines Verlages sind Porträts und mythologische
Vorstellungen, gewöhnlich in 4°, mit Bazin’s Namen bezeichnet. Sie
sind von 1681–1707 datiert, und die vorzüglichsten:
Madame Helyot, celebre Abesse. Bazin delin. et sc.
Madame Guyon, fameuse visionaire.
Peter Anton Verjus, nach J. B. Cany.
Der Jesuit J. Crasset, nach Du Mée.
Der heil. Franz Xaverius,
Der heil. Ignatz von Loyola.
Louis le Grand zu Pferde; gr. Fol.
Louis Dauphin de France, nach J. B. Martin; gr. Fol.
Le vrai portrait de la vierge, peint par St. Luec.
Christus mit Dornen gekrönt; Fol.
Die Verkündigung; gr. Fol.
Der Heiland am Kreuze; Fol.
Die Stigmatisation des heil. Franciscus, nach Barotius.
St. Isabelle de France, nach Ph. v. Champagne.
St. Anna lehrt die Maria lesen, nach Le Erun.
Die Maria von Ägypten und Zozime, nach demselben.
Maria reicht dem Kunde die Brust, nach Correggio. (Copie nach
dem Stiche von Spierre).
Eine Mode-Dame und eine entkleidete Frau, im Begriff ins Bad
zu gehen, 2 Bl. nach Jean Dieu, gr. qu. Fol.
Die Herodiade, St. Katharina, der Täufer Johannes, alle nach
Guido Reni.
Die vier Evangelisten, nach Valentin etc.
Bazzacco, G. B. S. Ponchino.
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