Baumann, Johann Friedrich, Portraitmaler, geb. zu Gera 1781, gest. zu Dresden 1830. Sein Vater, ein für seinen Platz geachteter Bildhauer, gab ihm die Anfangsgründe der Kunst, und hierauf genoss er den Unterricht des Malers Schönau in Dresden. Baumann hatte sich nicht nur die technische Fertigkeit dazu erworben, sondern er hatte auch sein Auge für das Auffassen des Charakteristischen so geübt, um auch Seele in seine Conterfeis zu bringen. Mehrere Jahre hat er sich mit seiner Kunst bald in der Oberlausitz , bald im sächsischen Hochgebirge sehr vielen Beifall erworben, auch in Carlsbad große Anerkennung gefunden. Von 1810 an blieb Dresden sein beständiger Aufenthaltsort, wo er seit 1820 als Unterlehrer bei der Malerakademie angestellt wurde. Die von ihm noch 1829 ausgestellten Portraite beweisen, dass er in seiner Kunst stets fortschritt. Sie wurden daher von Beschauern ausgezeichnet. Er war ein Mann von anspruchlosem Charakter und erzlicher Freundlichkeit. Artistisches Notizenblatt: von Bötticher.
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