Bassan, B. van N.

Bassan, B. van N., malte um 1615 treffliche Architekturstücke, in denen Optik und Linearperspektive genau beobachtet sind und die Behandlung der Beleuchtung von grösster Kunst zeigt. Seine Arbeiten sind in Deutschland ungleich selten. Eines seiner vornehmsten Bilder war zu Salzdahlen, einen reich verzierten Saal mit vielen Menschen vorstellend. Er hielt sich eine Zeitlang in London auf, und erwarb sich auch da mit seinen Vorstellungen, die er mit interessanten Gruppen ausstaffierte, grossen Beifall. In den Privatzimmern, im Erdgeschoss zu Kensington, befinden sich zwei Malereien von ihm: Karl I. und seine Gemahlin an der Mittagstafel, und der König und die Königin von Böhmen . Noch vorzüglicher aber sollen seine kleinen Gemälde an den Schubladen eines überaus kostbaren Schrankes von Ebenholz seyn, den die Herzogin von Portland , von ihrem Vater, dem Grafen von Oxford, erhalten hatte. Er war vor Zeiten in der Arundelschen Sammlung zu Tattershall, und kostete dem Grafen Oxford 310 Pf. St. An jeder Schublade erblickt man ein Bildchen von Pouleburg und ein Architekturstück von van Bassen. Fiorillo V, 354 u. a.

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