Bartoloni (Bartholi), Pietro Santi, 293
a. P. S., Bartolo delin. et incis. notis Bellorif Must. Romae, de Rubeis, qu. Fol., 81 Bl.
Eine andere Ausgabe von 1605, mit demselben Titel, hat mehrere Blätter. Die meisten derselben sind auch in den: Veteres arcus Augustorum triumphis insignes ex reliquiis, quae Romae adhuc supersunt, notis illust. Romae J. J. de Rubeis 1690, qu. Fol., 6 Bl. Text und 46 K.
Columna Antoniana a. P. S. Bartolo delin. et incis. cum notis excerptis ex declarat. J. P. Bellori, Romae, qu. Fol., 75 Bl.
Man hat auch Ausgaben von 1704 und 1730, ebenfalls in qu. Fol., aber mit etwas verschiedenen Titeln.
Le pitture antiche delle grotte di Roma e del sepulcro de’ Nasoni, disegn. et intagl. da P. S. Bartoli e Fr. Bartoli, descritte e illustrate da Bellori e M. A. Caussei de la Chausse, Roma 1706, 11 und 19 mit 74 Bl. in Fol.;
Von der Ausgabe von 1706 sollen nur 36 Exemplare abgezogen seyn, was aber Ebert und Brunet bezweifeln.
Eine andere Ausgabe hat zum Titel: Picturae antiquae criptar. Roman. et sepulchri Nasonum, del. a P. S. Bartoli, descriptae a Bellorio etc. Romae 1738, gr. Fol. Die zweite Auflage erschien zu Rom 1750, und eine dritte 1761. Letztere ist mit einem Appendix und mit 19 K. vermehrt. Die schönsten Abdrücke aber sind in der italienischen Ausgabe von 1706.
Le antiche lucerne sepolcrali, figurate, raccolte delle cave sotterranee e grotte di Roma, disegn. da S. Bartoli etc. Roma 1601, Fol., 33, 37 und 46 K. Dasselbe Werk wurde auch 1729 zu Rom wieder aufgelegt mit eben so vielen K. Die lateinische Übersetzung von L. Beger, die 1702 erschien, hat 11 Kupfer, aber sie ist nicht gesucht.
Gli antichi sepolcri, ovvero mausolei romani ed etruschi trovati in Roma etc. raccolti e disegnati da P. S. Bartoli. Roma, Ant. de Rossi 1607, Fol., 110 R. — Die römische Ausgabe von 1727 ist weniger geschätzt, und sehr mittelmäßig die von 1768, beide in Fol.
Recueil de peintures antiques, imitées fidèlement pour les couleurs et pour le trait d’après les dessins coll. faits par P. S. Bartoli, mit Mariette’s Beschreibung. Paris 1757, gr. Fol. mit 33 Kupfern, die nach den obenerwähnten Aquarellzeichnungen auf der k. Bibliothek zu Paris gestochen wurden. Von diesem Prachtwerke gibt es nur 30 Exemplare, und daher ist es selten zu finden, denn die Platten wurden nach dem Abzuge des dreißigsten Exemplars vernichtet.
Die zweite Ausgabe, die zu Paris bei Molini und Lamy von 1783–1787 erschien, gr. Fol., 3 Thle. in 2 Bdn., ist vollständiger, denn sie hat 41 K., aber die Malereien sind weniger schön. Der dritte Teil hat den Titel: Histoire crit. de la pyramide de C. Cestius, par l’Abbe Rive.
Von dieser Ausgabe existiren 100 Exemplare, von denen eines 1200 Fr. kostete. Sechs Exemplare sind auf holländisches Papier gedruckt und fünfzehn auf Pergament.
Museum Odescalco, s. thesaurus antiquar. gemmarum, quae a Christina Suecor. regina collectae in museo Odescalco adservantur et a. P. S. Bartolo quondam incisae nunc prim. in lucem proferuntur. Romae 1751, Fol., 2 Bde. mit 40 und 53 R. Die römischen Ausgaben von 1747 oder 50, 2 Thle. in 1 Bde. mit 103 Kupfern, sind nicht geschätzt, weil sie keinen Text haben. 43 K. waren schon 1702 mit einem schönen Kupfertitel ausgegeben worden.
Bartoli: (Bartholomäus), Pietro Sant’i.
Colonna Trajana scolpita con l’historie della guerra Dacica, di- segnata da P. S. Bartoli, con l’espositione lat. d’Alf. Ciaccone. Roma, de Rossi, qu. Fol., mit 11y Kupfern.
Numophilacium reginae Christinae, quod comprehendit numis- mata aera imperator. Roman. latina, greca atque in coloniis cusa, quondam a P. S. Bartolo incisa, nunc primum prodeunt cum comment. S. Havercampi. Hag. Com, 1742, Fol., mit 65
Antiquissimi Virgiliani codicis fragmenta et picturae ex biblioth. Vaticana, ad priscas imaginibus formas a F. S. Bartoli incisae, Romae 1741, 55 RK., Fol. — Bartoli stach diese Kupfer 1677, und es wurden damals von diesen Platten einige wenige drucke in Quartformat gemacht, die zu den Seltenheiten ge- hören und von den Sammlern wegen ihrer grössern Kräftigkeit sehr gesucht werden.
Die bezeichnete Ausgabe, die Bottari mit dem Texte des Codex besorgte, ist gesuchter, als der neue Abdruck, welcher 1725 zu Rom ohne Text erschien. Noch weniger geschätzt als letz- terer ist die neue Ausgabe: Romae 1782, in 4. Von einem der Quartabdrücke der blossen 55 K. kennt man einige Exemplare auf Pergament.
Unter den einzelnen Werken S. Bartoli’s ist die Anbetung der Könige, nach Rafael, als Hauptblatt zu nennen. Es ist auf drei Platten gestochen, 8 Z. 5 L. hoch und 34 Z. 4 L. breit. Auf Auktionen wurde es um 3 — 4 Rthlr. bezahlt.
Noch erwähnen wir:
Die Gallerie, von welcher herab die Päpste dem auf dem St. Petersplatze versammelten Volke den Segen ertheilen, qu. Fol.
Die Geschichte der Apostel Peter und Paul, 18 Bl., nach Lan- franco, qu. Fol.
Die Geburt der Maria, nach F. Albani, Fol. Galt bei Wink- ler 4 Rithlr.
Die Geschichte Constantins, nach J. Romano, eine Folge von Friesen in verschiedener Form.
Johannes in der Wüste auf Jesum zeigend, nach P. Mola, gr. Fol. Durand 30 Fr.
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