Barrière, oder Barriera, Dominique, auch de la Barbier® genannt, durch Verwechslung mit Domenico Fiorentino, Maler und
Kupferstecher , geb. zu Marseille um 1622. Er arbeitete zu Rom um 1647 und radirte unter andern etliche artige Landschaften und Seestücke von eigener Erfindung, auch nach Claude Lorrain und andern. Seine Blätter bezeichnete er bisweilen mit: Dominicus Barriere Massiliensis, andere mit dem Zeichen, welches demjenigen von de la Barbiere vollkommen gleichet, daher jene Verwechslung entstanden seyn mag. Zu seinen bessern Werken gehören: Joäm;m de ?a Valette, Grossmeister von Maltha, D. B. gr. fol.; eiten, Eine Folge von 6 Landschaften. Rossi exc.; gr. qu. fol. Eing ‘Folge voln 12 Landschaften, dem L. Orsinio zugeeignet, 1651; qu. fol. Eine Folge von Ansichten der Villa Aldobrandini 1649, bezeich- net: Dominicus Barriere Massiliensis; gr. qu. fol. Ansicht von Frascati; gr. qu. fol. Statue e veduie della $;lh Pamfili, Rossi exc.3 84 Bl. von mitt- lerer Grösse, Der Catafalk bei den Exsequien des Cardinals Maxarini, 4 Bl.; fol. Herkule; sitzend, nach einem Basrelief, für Ferrari's Hesperi- den; fol. Die Geschichte Apollo’s in mehreren Blättern nach den Gemälden in der Villa Albobrandini. Mehrere andere Blätter nach Claude Lorrain, P. da Cortona, Titian u. s. w. Barrigione. S. Barigione. Barrique, Prosper - Fontainieu, Landschaftsmaler von Marseille, Schüler von Denis. Er verfertigte seit 1801 eine grosse Zahl Land- schaften, Marinen und Architekturstücke, die stets grossen Beifall fanden. Häufig stellte er den Morgen und die untergehende Sonne dar, wie sich noch ihre letzten Strahlen auf der Landschaft ver- breiten und sich abspiegeln. Barrique arbeitete noch 1832. Gabet. Barrois, Franz, Bildhauer zu Paris, der 1706 Professor an der k. Akademie wurde, Schon früher trat er in die Reihe der Mitglie- der derselben und übergab als Aufnahmsstück eine sterbende Cleo- patra. Andere Werke von ihm kamen in die Gärten zu Versailles und ein heil. Gregorius in die Invaliden Kirche. Der Künstler starb 1726 im 70 Jahre. Barrois, Jean-Pierre - Frederic, Genre- und Portraitmaler in Oel und Miniatur, geb. zu Paris 1786, Schüler von Fontallard und Hersent. Er brachte seit 1806 mehrere Bilder zur Ausstellung, wor- unter man folgende auszeichnet; Gaston de Foix, wie er sich dem Studium der Geographie widmet (1824), ein Altarbild im Dome zu Clermont, einen sterbenden Savoyarden, der seinen kleinen Peter ei- ner barmherzigen Schwester empfiehlt, in der Gallerie der Herzo- in von Berry (1827). Uebrigens verdankt man ihm eine grosse Anzahl Porträts. Lebte noch 1832. Gabet. Barrois, Pierre-François, Kupferstecher zu Paris, Schüler von Bervic. Er sticht Vignetten und Naturgeschichtliches, womit ver- schiedene Werke ausgestattet sind. Gabet. Barros, Eleutherio, Manuel de, Maler, Kupferstecher und Pro- fessor an der Zeichnungs-Akademie zu Lissabon. Er ist ein Zög- ling von Carneiro da Silva. Dieser Künstler, der zu den besten portugiesischen Künstlern unsers Jahrhunderts gehört, malt Histo- rien und Porträts, zeichnet sich aber besonders als Kupferstecher
und Zeichner aus. Er ist in Deutschland wenig bekannt, aber
vermuthlich noch am Leben, wenigstens war er noch im Jahre 1826 in Thätigkeit.
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