Bardon, Mich. Franz d’Andre

Bardon, Mich. Franz d’Andre, Maler und Kupferstecher aus Aix in der Provence , geb. 1700, gest. 1783. Er war ein Schüler von Vanloo, arbeitete für mehrere Kirchen in Paris und erhielt 1737 eine Stelle bei der k. Akademie. Er wurde hierauf Direktor der Akademie zu Marseille , lebte aber zu Paris , wo ihn vorzüglich der Marquis von Marigny begünstigte, dem er auch alle seine lehrten Arbeiten widmete. Er schrieb einen Versuch über die Malerei und Bildhauerkunst (12 B. 4. 1765), das Leben C. Vanloo’s, Grundregeln der Zeichenkunst und eine Universalgeschichte in Absicht auf die Künste, welche 1760 in drei Bänden gedruckt wurde. Ferner gab er unter Cochins Leitung eine Folge von Trachten alter Völker in 31 Heften heraus, welche auch in Deutsch- land mit deutschem Text erschienen sind. Eines seiner Blätter steht Christus am Kreuze mit Magdalena vor, 4. bezeichnet: d’andref.; ein anderes mehrere Männer, welche einen Todten be- graben, fol. dandre jnv, Et. fecit. Fessard stach nach ihm ein grosses Kniestück von Ludwig XV. und Balechou zwei Blätter: l’Entrance und la Naissance; letzteres ist bei Füssly irrig als Geburt Christi bezeichnet. Fiorillo 1, 325. und Füssly.

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