Bardin, Jean

Bardin, Jean, Historienmaler , geb. zu Montpellier 1732, gest. 1809, Schüler von Lagrenze dem älteren und Pierre. Er erhielt 1764 den grossen Preis mit seinem Gemälde des Tullius, der über den Körper seines Vaters den Wagen lenkt, begab sich dann nach Rom , bildete sich hier nach den höchsten Meisterwerken und war der Manier weniger ergeben, als seine Zeitgenossen. Vorzüglich war er ein Feind der akademischen Systeme.

Zu seinen bekanntesten Gemälden gehören: die heil. Catharina in der Mitte der Doktoren, welches ihm die Aufnahme in die Aka- demie verschaffte, der heil. Nicolaus, St. Bernhard, die Entzückung der heil. Theresia, die Anbetung der Magier, Andromache weint über Hektors Leiche. Er hinterließ auch eine Menge Zeichnun- gen, welche nicht bekannt geworden sind.

Bardin war Mitglied des Instituts und seit 1788 Direktor der Schule der schönen Künste zu Orleans. Er hat den Ruhm, der Lehrer David’s und Regnault ’s gewesen zu sein, starb aber er- blindet und im Elende. Gabet, u. a.

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