Bakhuysen, Ludolph

Bakhuysen, Ludolph, der jüngere, Neffe des berühmten Marinemalers, legte sich besonders auf die Darstellung von Kriegsvorfällen, in denen Pferde seine Hauptstärke waren. Er diente selbst in der Reiterei und liess keine Gelegenheit vorbei, auf seinen Expeditionen Reitergefechte zu zeichnen. Einmal gerieth er in Lebensgefahr; er wurde während des Zeichnens gefangen und als Spion behandelt, nur ein französischer Offizier, der ihn kannte, rettete ihm das Leben, indem er seinen Landsleuten erklärte,

dass der Reiter nur die Liebe zur Kunst in diese Gelegenheit ge- bracht habe. Tiebout Regters hat ihn auch in seiner Soldaten- Uniform gemalt. Er starb zu Amsterdam 1782 im 65. Jahre. Sein Bruder Gerrit Bakhuyzen übte zu Amsterdam als Dilettant die Portraitmalerei. Sein Portrait des Corn. van Oeveren, welches er 1748 malte, hat P. Tanje in Kupfer gestochen. Van Eynden und van der Willigen Gesch. der vaterländ. Schilderk. II. 81.

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