Baillu, Peter de

Baillu, Peter de, Kupferstecher , geb. zu Antwerpen gegen 1614, einer der geschicktesten Künstler des 17. Jahrhunderts. Er lernte die Anfangsgründe der Kunst in seinem Vaterlande, bildete sich dann im klassischen Lande des guten Geschmackes und liess sich hierauf in seinem Vaterlande nieder, wo er einen grossen Ruf er- langte und wo er auch starb, aber das Todesjahr ist unbekannt.

Joubert verzeichnet folgende Blätter von ihm: Der Kampf der Lapithen, oder die Entführung der Hippodamia ; gr. Blatt nach Rubens. Das Gebet im Ölbergarten. Der Tod der Magdalena und die Zusammenkunft des Jakob und Esau , ein grosses Blatt; alle nach Rubens. Der Leichnam Christi auf dem Schoß der Mutter, grosses Stück nach Ann. Carracci. Der Erzengel Michael, nach Guido, Christus an die Säule gebunden, Engel tragen die Marterinstru- mente, nach I. Thomas. Die heil. Jungfrau in den Wolken, nach Van Dyck. Die Geisslung und die Dornenkrönung, nach Diepenbeck. Susanna und die Alten, nach M. Pepyn, Rinaldo und Armida, nach Van Dyck. Das Portrait des Grafen Maret, nach P. de Jode. Der Graf von Aremberg, nach demselben. Der heil. Anastasius in einem Zimmer lesend, nach Rembrandt; ein Blatt von bedeutendem Effekte. In den ersten Abdrücken ist die Wand neben dem Fenster nur mit einer einfachen Schraffur bedeckt, in den spätern mit Kreuz- strichen überarbeitet.

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