Auf den ersten, sehr seltenen Abdrücken

Auf den ersten, sehr seltenen Abdrücken, sieht man über der Mütze des Bauern rechts die Umrisse einer größeren Kopf- bedeckung, so wie sie der stehende Mann trägt. Ein solcher ist bei Weigel um 3 Rtlr. 8 Gr. ausgeboten.

Das Innere einer Bauernstube, wo neben dem Fenster, durch welches das Licht fällt, ein Bauer an einem kleinen Tische sitzt, wie er mit einem Weibe spricht, das ihr Kind säugt; H. 5 Z., Br. 4 Z. 1 L.

Die alte Wirthin mit vier Bauern in einer Stube. Der eine, vom Rücken gesehen, sitzt in der Mitte auf einem Schemel, der zweite wendet den Kopf, um mit dem dritten zu sprechen und der vierte kehrt links im Grunde den Rücken. Rechts steht ein Weib mit einem Kruge; H. 6 Z. 6 L., Br. 4 Z. 11 L.

Die junge Wirthin. Sie steht und betrachtet, nach rechts ge- wandt, einen Bauer, der ihr etwas Angenehmes zu sagen scheint. Rechts sitzt ein Bauer mit einer Eßluthpfanne; H. 6 Z. 5 L., Br. 5 Z. 10 L.

Die junge Bäuerin geliebkoset. In der Mitte des Blattes sitzt ein alter Bauer und schmeichelt einem jungen Mädchen, das vor ihm steht. Links im Vorgrunde sieht man einen andern Bauer vom Rücken, neben einem alten Fasse, auf einer Bank ruhen, und rechts im Grunde liegt ein Hut auf dem Boden, und ein Pantoffel; H. 7 Z. 4 L., Br. 6 Z. 2 L.

Das Innere einer Stube. Links scheint eine sitzende junge Frau anzuhören, was ihr gegenüber ein Bauer auf der Bank sagt. Neben dem Weibe steht ein Bauer mit einem Kruge, und zwei andere sind im Grunde rechts, von denen der eine vom Rücken zu sehen; H. 8 Z. 4 L., Br. 6 Z. 5 L.

Eine Bauerngesellschaft von 8 Personen. Zwei spielen auf dem Boden mit der Karte, ein dritter zwischen ihnen, hält ein Bierglas, die übrigen scheinen auf das Spiel zu merken. Oben nach dem Grunde zu ist eine Scheidewand; H. 7 Z. 3 L., Br. 11 Z. 4 L. Dieses Blatt ist außerordentlich selten.

Der Tanz. Im Grunde rechts tanzt ein Mann mit einer jungen Bäuerin, und links im Vorgrunde sitzt ein Bauer und ein Weib, die ein zweiter umarmt hält; H. 3 Z. 2 L., Br. 2 Z. 10 L.

Im ersten Drucke ist der Grund fast ganz weiß, im zweiten ist derselbe in Schatten gestellt, der einen graulichen Ton hat, ähn- lich der Schwarzkunst. In den dritten Abdrücken ist dieser ver- schwunden, weil die Platte schon abgenützt war.

Auch mehrere andere Künstler haben nach Bega gestochen.

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