Audran, Claude II.

Audran, Claude II., Sohn Claude’s sen. Maler, geb. zu Lyon 1653, starb zu Paris 1684. Er studierte bei seinem Onkel Karl, ergriff die Malerei, und wurde bald zu den grossen Werken gebraucht, die unter Lebruns Direction in den Gobelins ausgeführt wurden,

Lebrun, dessen Kunstdespotismus er sich zum Schaden seiner Ent- wicklung ergab, bediente sich seiner zu mehreren grossen Arbeiten, z. B. der Alexanders Schlachten u. a.

Als eigene Werke von ihm nennt man: das Wunder mit den fünf Broden für Notre Dame zu Paris und die Enthauptung Johan- nos für die Carthause daselbst. Im Jahre 1681 wurde er zum Pro- fessor und 1684 zum Akademiker erwählt. Sein (mittelmässiges) Hmsstück, das Abendmahl, hat Bened. Audran gestochen; Ge-

Audran einen St. Bruno, und Benedikt das Wunder mit den fünf Broden. Er ahmte in Styl, Zeichnung und Colorit dem da- mals allgemein bewunderten Lebrun nach.

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