Aschmann, Johann, Zeichner und Kupferstecher , der 1747 zu Thalwyl gehörte, und sich anfangs der Musselin-Fabrikation widmete. Später arbeitete er zu Bern in dem Wagner’schen Kunst- verlag, in welchem damals die helvetischen Eisberge nach Wolfs Zeichnung colorirt erschienen. Diese Linienblattartung’su;?e ihm be- sonders zu, und nun studirte er von dieser Zeit an fleissig nach der Natur. Als Resultat seiner Bemühung entstanden mannigfaltige Darstellungen von Ausichten zu Berg und Tal, die er selbst ätzte und colorirte, aber nicht mit zu grosser Kunst; denn einige nennen ihn, doch wohl zu hart, einen Kleckser, der sich durch seine bunt angepinselten Prospekte an der herrlichen Natur des Züricher- Sees versündiget hat. Der Mann hatte Schicksale, die auf seine künstlerische Ausbildung nachtheiligen Einfluss übten; auch starb er in grosser Armuth zu Anfang unsers Jahrhunderts.
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