Arnold, Georg, ein geschickter Architektur - und Landschaftsmaler zu London , dessen Werke immer mit Achtung erwähnt wer- den. Nach seinen und den Gemälden anderer Künstler wurden 1831 die Kupfer zu dem Border antiquities of England and Scot-
land, gestochen, ein originelles Prachtwerk. Er nahm auch An- theil an den Beauties of England.
Eines Panoramen-Malers, Samuel James Arnold, erwähnt Fiorillo V, 815.
Arnold Heinrich Gotthold, geboren zu Lamitz bei Radeberg in Sachsen 1785, wollte sich anfänglich unter Professor Schulz in Dresden der Kupferstecherkunst widmen, ergab sich aber, da er mehr Behagen an der Malerkunst fand, 1803 unter Leitung des Prof. Schubert der Malerei. Unter diesem bildete er sich vorzüg- lich als Bildnismaler, dann aber auch für die Geschichte, und that in beiden sich hervor. Seine Zeichnung ist gut, sein Colorit kräf- tig und seine historischen Compositionen verdienen Beifall. Sein
gewöhnlicher Aufenthalt ist Dresden. Er entwarf mehrere grosse Zeichnungen in schwarzer Kreide, darunter mehrere aus dem Le- ben Catos, verfertigte schöne Copien nach Titian und Guido Reni, und malte nach eigenen Compositionen. Unter letztern fanden ei- nige besondern Beifall: 1808 Hygiea, die die Schlange des Aescul- ap füttert; 1819 die Jugend, welche von einem Greise auf die Vergänglichkeit der Zeit aufmerksam gemacht wird, ein kleines recht sorgsam ausgemaltes Bild. 1820 stellte er zwei grosse Altar- blätter aus: Christus am Kreuze und St. Rochus in der Wüste. Die Composition dieses letztern war zweckmässig, die Figur des Heiligen edel und ausdrucksvoll, doch machte das Ganze, wegen Mangel an Contrast und Kraft im Helldunkel und Colorit, welches einen matten und grünlichen Ton hatte, wenig Eindruck. (Urtheil im Kunstblatt 1820, S. 375).
Ein braves Altarstück ist seine Maria Rosaria, die er für eine Kirche in Pohlen malte (1823). Im Jahre 1827 verfertigte er das Altarbild der betenden Constantia, das mit kräftigem Pinsel und mit Gefühl ausgeführt ist. Eben so schön ist seine hl. Augustina, die er 1828 als Altargemälde bestimmte.
Ausserdem verfertigte Arnold lebenswarme Bildnisse, und versteht hiebei männlichen Charakter ebenso treu und wahr darzustellen, als kindliche Anmut.
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