Aquila oder Aquila, Peter, geboren zu Aquila in den Abruzzen , blühte zu Rom um 1570, nach andern schon 1550. Baglioni und Andere schweigen von diesem Künstler. Er zeichnete nach Gandellini sehr schön mit der Feder und in Wasserfarben, und soll nach der Angabe dieses Schriftstellers auch in Kupfer ge- stochen haben, namentlich mehrere Blätter, die gewöhnlich dem de Santis zugeschrieben werden, z. B. S. Georg, der die Königs- tochter befreit. In der Kirche S. Spirito in Sassia ist eine Kreuz- abnehmung Pompeo’s von de Santis in Kupfer gestochen.
Die reichste Literatur, der nach ihm hauptsächlich von de San- tis gestochenen Blätter findet man bei Bartsch XII, 6, bei Heinecke und im Winklerischen Katalog. Die übrigen Stecher sind: R. Sadeler, Thomassin, C. Cort, J. Wierx u. W.
Aquila, Johann. — ein alter Maler um 1520. In der Wiener Gallerie sind von ihm zwei kleine Altarblätter, beide in einen Rahmen eingefasst und beide hl. Familien darstellend.
Aquilano, Tobias. — ein Kupferstecher um 1570. Man kennt von ihm hl. Gegenstände; neben andern ein Crucifix.
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