Appiani, Andrea. — Appiani, Niccolò. : 149
von Bayern . Appiani’s schönste Arbeiten in Fresco sind: die Evan- gelisten und Kirchenlehrer in der Kuppel des Chores in St. Celso zu Mailand , erhabene Figuren, voll charakteristischen Ausdrucks und Großheit des Stils. ‚ ;
Ein Meisterwerk ist auch sein Apollo mit den Musen in der Villa Bonaparte, die einst Prinz Eugen besass, als er Vizekönig von Ita- lien war. Es sind fast in allen Palästen Mailands Fresken von diesem Künstler; die vorzüglichsten aber im k. Palaste. Sie stellen in Camayèux die Großtaten des großen Eroberers Napoleon dar. Der Künstler arbeitete noch daran, bis ihn ein Schlaganfall zwang, den Pinsel wegzulegen, und diese Meisterwerke teilweise unvollendet zu lassen. ‚
G. Spina hat sie auf 32 Blättern in Kupfer gestochen, ein Werk, das von 1812–22 erschien, und 600 Livre kostete. ‚
Der Kupferstecher Bisi veranstaltete 1820 die Herausgabe der sämtlichen Werke Appiani’s. Auch andere Künstler haben nach ihm gestochen, wie: Garavaglia Jakobs Zusammenkunft mit Rahel; Bartolozzi das Bildnis Napoleons, Marcolini das Monument Jose- ph II. und die Freiheit im Gespräche mit einem Jüngling. Auch Gandolfi hat nach ihm gearbeitet, und F. Anderloni hat das Por- trait des Künstlers in Kupfer gestochen.
Ausführliches über Appiani’s Fresken s. L. Lamberti descrizione
dei dipinti a buon fresco eseguiti dal S. A. Appiani Milano .
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