Apollo und ‚Marsyas, nach Rafael; H. 6 Z. 9 L., Br. 10 Z. 6 L.,
Auch diese Platte ist von Thomassin retouchirt, und man erkennt diese spätern Abdrücke daran, dass die linke Wade der Muse, die hinter Apollo sitzt, mit einem Schatten bedeckt ist, während sie in den ersten Drücken weiss erscheint. Sie tragen auch Thomassin’s Adresse. Ein anonymer Meister von wenig Verdienst, hat dieses Blatt von der Gegenseite copirt. Man erkennt sie an dem weissen
‘ Raume links neben dem Baume, an welchem Marsyas gebunden ist.
4 _ Bl. Tapezerien des Pabstes, nach Rafael. Jedes dieser Blätter ist 10 Z. 3 — 4 L. hoch und 7 Z. 8 L. breit, und stellt eine grosse Guirlande mit Kindern und Thieren vor.
Ein Fries mit einem Kinde, welches auf einer Ziege reitet, nach Rafael; H. 3 Z. 9 L., Br. 15 Z.
Die sehr mittelmäßige Copie eines Ungenannten ist ohne Zeichen.
Ein Fries mit dem Triumphe des Amor , nach Rafael. In glei- cher Grösse wie das vorhergehende.
Die Hochzeit der Psyche, nach Rafael’s erstem Entwurfe zum Gemälde im Palast Chigi; H. 10 Z. 8 L., Br. 18 Z. 6 L.
Die Fabel der Psyche, 32 Bl. - nach Rafael; H. 6 Z., der Rand 1 Z., Br. 8 Z. 5 L.
Die Blätter sind unten rechts und links numerirt und alle bis auf Nro. 4, 7, 13 von dem Meister mit dem Würfel gestochen, obgleich nur auf Nro. 6 und 9 das Monogramm desselben sich be- findet. Die erwähnten drei Blätter sind von Augustin von Venedig,
und daher mit A. V. bezeichnet. Am Rande eines jeden Blattes
Diese Stiche existiren in zweierlei Abdrücken. Die ersten sind sehr selten, von erster Hand; die zweiten Abdrücke sind von den durch Villamena retouchirten Platten gezogen. Diese haben Sala-
n ’ —E T manca’s Adresse. Bartsch sagt in der Note S, 212, dass es auch einzelne Abdrücke gibt, auf welchen die Verse in den Rahmen feh- ] X . Iständige Folge besitzt die kaiserliche Bibliothek ın Wien. Die Verse sind hier von einem Gleichzeitigen hinein- geschrieben. Diese Folge ist ausserordentlich köstbar.
Venus befiehlt der Psyche, aus der vom Drachen bewachten
Quelle Wasser zu holen. Ein einzelnes Stück aus Rafael’s Fabel der Psyche, welches fast in gleicher Grösse mit dem Blatte
sind acht italienische Verse, welche die Darstellung erklären.
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