Antonius von Padua, Jo. Franc. Cent. inu. Fe. H. 5 Z. 6 L.,
Br. 4 Z. 1 L.
Johann der Täufer. H. 4 Z. 8 L., Br. 6 Z. 10 L.
Diese Blätter sind mit dem Stichel auf dieselbe Weise gefertigt,
wie seine zahlreichen Federzeichnungen. Sicher von seiner Hand
sind nur diese zwei, zweifelhaft aber folgende:
Ein Weib und ein Mann im Handgemenge, mit Messern. Ein
Hund fällt das Weib an. H. 6 Z. 6 L., mit dem Rande, Br.
6 Z. 1 L.
Dieses geätzte Blatt hat viel von Guercino’s Weise, aber auch
an Benedetto Castiglione’s Werke erinnert es, und daher ist es
nach Bartsch schwer zu entscheiden, welchem dieser beiden Künst-
ler selbes angehöre. Einige halten es von Benedetto nach Guer-
cino’s Zeichnung gefertigte, eine Meinung, welche Bartsch die
richtige scheint.
Eine Landschaft mit zwei Figuren, bezeichnet mit B. f. (d. h.
Barbieri fecit.) H. 4 Z. 8 L., Br. 6 Z. 3 L.
Dieses Blatt, ob gleich es das Zeichen Barbieri’s trägt, dürfte
nach Bartsch ihm nicht angehören.
Ein Mann und eine Frau, unter dem Schatten eines Baumes
ätzend: Eques Jo. Franc. Barberius inventor ct f. H. 7 Z.,
Br. 10 Z.
Bartsch hält dieses Blatt, von welchem es auch Abdrücke vor
der Schrift gibt, für kein Werk Guercino’s; er glaubt, die Inschrift
sei nur hinzugesetzt worden, um die Kupferstichliebhaber zu hintergehen. Vielleicht war der Kunsthändler selbst der Betrugene.
G. II 314 gibt noch folgende Blätter als Guercino’s Arbeit:
Den weinenden Petrus, Joan. F. Barbieri fec. fol.
St. Hieronymus betet das Crucifix an, Joan. F. Barbieri fec. fol.
Brustbild eines Mannes mit der Mütze und einem krausen Barte.
Brustbild einer Frau mit krausen Haaren, beide in fol. und auf gleiche Weise bezeichnet.
Brustbild eines Mannes in Orientalischer Kleidung. B. f. fol.
Von diesen Blättern erwähnt Bartsch nichts und sie müssen daher nur fälschlich mit dem Namen Barbieri bezeichnet worden sein.
Es haben auch andere Künstler nach Barbieri gestochen: Gatti ein Zeichenbuch, unter dem Titel: Oliviero Gatti libro de’ disegni del Guercino da Cento. Vieles haben Bartolozzi, Vanvitelli und Piranesi in Kupfer gebracht.
Die wichtigsten der nach diesem Meister gefertigten Blätter verzeichnet der Winkler’sche Catalog.
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